Ortsteile

Grossansicht in neuem Fenster: Kirche St. Stephanus in EglhausenEglhausen

Mit seinen 244 Einwohnern ist Eglhausen der zweitgrößte Ort der Gemeinde Hohenkammer.

 

Bereits 828 wurde es erstmals erwähnt, als Adalhart seinen Grundbesitz zu "Hegilinhusun" dem Dom zu Freising vermachte. Sehenswert ist die Kirche St. Stephanus mit ihrem Hochaltar von 1720 sowie ein Bauernhaus am Mitterfeldweg 2 im typischen Baustil vom Ende des 18. Jahrhunderts.


 

HerschenhofenGrossansicht in neuem Fenster: Kapelle in Niernsdorf

Herschenhofen wurde erstmals 805 urkundlich erwähnt. Das Sägewerk, bis 1963 auch Mühle, wurde bereits 1490 erwähnt und gehörte zum Kloster Weihenstephan.

 

Die Filialkirche St. Margaretha von 1315 wurde 1816 abgebrochen, von Pfarrer Egger neu aufgebaut und mit säkularisierten Gegenständen aus anderen Kirchen und Klöstern neu eingerichtet, z.B. stammt der Altar aus der Altöttinger Bruderhauskapelle.

 

Sehenswert sind die Kapelle St. Margaretha, die neugotische Kapelle an der Straße nach Petershausen und das Sägewerk mit der Wehranlage.


 

Grossansicht in neuem Fenster: Kirche St. Sylvester in SchlippsSchlipps

Schlipps bedeutet im Althochdeutschen Erdrutsch. Der Ort wurde 851 erstmals urkundlich erwähnt. Im 18. Jahrhundert bestand der Ort aus elf Anwesen, die alle einem anderen geistlichen Grundherrn gehörten.

 

1803 wurde Schlipps zu einer Gemeinde erhoben, die bis zur Gebietsreform 1972 ihre Selbständigkeit behielt.

 

 

 


 

Weitere Ortsteile

  • Deutldorf:

Erstmals 895 erwähnt, erhielt es seinen Namen von Tutilo. Gehört seit 1972 zur Gemeinde Hohenkammer.

  • Dörnbach:

827 erstmals erwähnt, gehörte bis 1972 zur Gemeinde Lauterbach.

 

  • Eichethof:
Heute Sitz des Schloßgutes und des Naturland-Verbandes.
  • Untermarbach:
Stammt von "Marapach", damit ist Grenzbach gemeint, und gehört seit jeher zur Hofmark Hohenkammer.
  • Haberhof:

1140 erstmals erwähnt, gehörte der Haberhof früher zum Kloster Indersdorf und bis 1972 wie Pelka zur Gemeinde Lauterbach.

  • Kleinkammerberg:

Erstmals 1006 erwähnt, gehörte es bis 1972 zur Gemeinde Schlipps.

  • Niernsdorf:

Erstmals um 1100 erwähnt und gehörte seit jeher zur Hofmark Hohenkammer. Sehenswert sind die Kapelle sowie der Turmhügel einer Burg östlich davon.

  • Ober-/Unterwohlbach:

Die Orte hießen im Mittelalter "Wolfpach". Sie wurden 859 erstmals urkundlich erwähnt.

  • Pelka

wurde erstmals 1020 erwähnt und im 30jährigen Krieg dem Erdboden gleichgemacht. Die ehemals größere Ansiedlung umfaßt heute nur noch zwei Bauernhöfe. Sehenswert ist die Kapelle (Apsis einer einst größeren Kirche) und keltische Grabhügel im Nordosten von Pelka.

  • Riedhof:

Drei Höfe mit wechselvoller Geschichte, die zunächst zum Kloster Neustift, später zum Schloß Hohenkammer gehörten. Ehemalige Ziegelhütte.

  • Wahl:

937 erstmals erwähnt. Der Name stammt von "Walde" bzw. "Innerwalde". Es gehörte von 1701 bis 1801 dem Leprosenhaus (Haus für Leprakranke) in Dietersheim. Sehenswert sind die Kapellen in Deutldorf, Wahl und Riedhof.

  • Waltenhofen:

937 erstmals erwähnt, von den drei Anwesen gehörten um 1500 zwei zum Kloster Weihenstephan.

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